Kolben u. Schwungmasse des ILO 250 ccm

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Kolben u. Schwungmasse des ILO 250 ccm

Beitragvon WBM » 13.01.2007, 18:39

Tach

Links aus der Not eine Tugend gemacht. Bei einer Probefahrt ist das komplette untere Kolbenhemd weggeflogen. Da der Einlaß über eine Membrane versorgt wird wurde das "Übrige" zurechtgefeilt, man war wieder Einsatzbereit...so Ähnlich wie bei der YZ250. Auch schön zu sehen die Anlaufspuren des Kolbens. Rechts zum Vergleich der Kolben einer GT 750...man beachte die Kompressionshöhe u. die Anzahl der Kolbenringe sowie deren Stärke.

Bild

Das Ende vom Lied...der Kolben wurde vom Auslaß geschluckt. Feierabend. Die mit schwarz eingezeichneten Linien sind die Riße im Kolben....vorne wie hinten. Den Kolben hätte es so oder so zerißen. Alles voller Riße...so eine Scheiße.

Bild

Kolben sammt Schleifen und Hohnen....170 Euro. Der neue Kolben wurde nach dem Einfahren an seinen Anlaufstellen etwas...nachgefummlet.

Bild

Links original Schwungmasse sammt Lüfterrad und Poleträger der Lichtmaschiene u. der Zündung. Tonnenschwer...aber für WK und Batteriezündung nicht nötig. Rechts das Bremescheibendesign der Schwungmasse...da sie sich so Ablichten läßt scheint sie Wohl nicht montiert....oder doch?

Gruß Thomas
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Beitragvon WBM » 05.05.2007, 21:21

Tach
Mal wieder etwas am Motor nachgesehen...bei dieser Gelegenheit mal die Waage ausgepackt.
Die Bremsscheibe wiegt ca. 1400 Gramm....das komplette Schwungrad ca. 3740 Gramm

Gruß Thomas
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Beitragvon WBM » 18.07.2011, 20:48

Tach

Nochmals kurz zum Thema "Luft vs Wasserkühlung" im Graugußzylinder. "Kurz zum Thema" ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck da es nicht angesprochen wurde. Egal..sehen wir es als kleine Ergänzung bezüglich einer netten Unterhaltung am Samstag.

Rückseite der Kolben (der rechte Kolben stammt nicht aus einem Ilo Motor)

Bild

Vorderseite der Kolben. Die Klemmspuren finden sich ca. alle 90°

Bild

Falsches Schleifmaß ist auszuschließen, die Motoren waren allesamt eingefahren...jahrelang im normalem Betrieb tätig. Es zeit sich das die Kühlung im Renntrimm nicht für eine ausreichende Kühlung des Graugußzylinders sorgen kann. Die Zylinder waren leicht manipuliert/bearbeitet und die Vergaser dementsprechend abgestimmt

Mal eine Frage in die Runde..

Welchen Zylinder hat eigentlich der ILO L252...Graugußzylinder oder Alu mit eingeschrumpfter Buchse?

Gruß Thomas
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Beitragvon Frame » 19.07.2011, 00:50

hi

frage zurück: in wieweit veränder sich die Wärme ableitung durch eine Eingeschrumpfte Buchse??

Selbstverständlich kann dadurch der Verzug im Zylinder um die Stehbolzen gemindert werden.


Das würde ja den Vergleich nahelegen Optionen um die Kühlung bzw. Verzug zu mindern.

Also Quasi Buchse, Lüfterad,Lufteinlässe VS Wasserkühlung.

Wobei bei Luftkühlung irgendwann ende ist. Da bietet die Wasserkühlung wesendlich mehr reserven.

Thema Überströmer^^



mfg max
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Beitragvon WBM » 19.07.2011, 18:45

Tach

Frame hat geschrieben:hi

frage zurück: in wieweit veränder sich die Wärme ableitung durch eine Eingeschrumpfte Buchse??


Wärmeleitfähigkeit von Grauguß liegt bei ca. 50, der von Aluminium/Aluminiumlegierung bei ca. 160-200. Der Graugußzylinder hat in dem Sinne keine eingesetzte Buchse, das Ding ist aus einem Stück/Guß

Selbstverständlich kann dadurch der Verzug im Zylinder um die Stehbolzen gemindert werden.



Davon sollte man ausgehen können.


Also Quasi Buchse, Lüfterad,Lufteinlässe VS Wasserkühlung.


Da wiederum wäre der Wärmeübergang Metall/Wasser zu Metall/Luft interessant, die Vorteile liegen eindeutig bei Wasser/Luft. Sicher kommen nun Einwände das doch auch ein Posche nur Luftgekühlt sei :)

Wobei bei Luftkühlung irgendwann ende ist. Da bietet die Wasserkühlung wesendlich mehr reserven.


Dem ist nichts hinzuzufügen

Thema Überströmer^^


Sicherlich einer der Flaschenhälse des L251, sind die Rippen aber abgetrennt könnte man schön modellieren. 8)

Gruß Thomas
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